Kritis Alarmierung

Kritische Infrastrukturen mit komplexen Notfall Szenarien sind mehr als alle anderen Branchen auf eine reibungslose Kritis Alarmierung angewiesen. Infolgedessen besteht die große Herausforderung darin, Schlüsselpersonen, Einsatzkräfte, Krisenstäbe und Werkschutz schnell und gezielt zu alarmieren.

Warum? Weil Sie sonst wirtschaftlichen Schaden, rechtliche Konsequenzen, den Verlust des guten Rufes und die Gefährdung von Menschenleben und Umwelt riskieren.

Dennoch haben viele Unternehmen häufig noch Telefonlisten in ihren Schubladen, die sie bei einem Störfall mühselig abarbeiten.

 

Hierdurch entstehen verschiedene Nachteile:

  • Erstens kostet das unnötig Zeit, in der aktive Hilfe lebenswichtig wäre.
  • Zweitens wird Personal an den falschen Stellen gebunden.
  • Drittens gibt es keine Sicherheit, die Beteiligten rechtzeitig zu erreichen.
  • Viertens sind die Alarmwege häufig an eine eigene nicht ausfallsichere Infrastruktur gebunden.

Erst dann, wenn es Probleme bei der Alarmierung gibt, weil z.B. einzelne Teilnehmer nicht erreicht werden, denken Unternehmen über Alternativen nach.

 

Deswegen ist es wichtig, dass Sie sich im Vorfeld einige Fragen stellen:

 

1. Frage: Welche Notfallsituationen mit welchen Folgen wirken möglicherweise auf mein Unternehmen ein?

Natürliche Ereignisse, z.B:

  • Extremwetterlagen
  • Erdbeben
  • Flächenbrände
  • Epidemien

Menschliches und technisches Versagen, z.B.:

  • Brände
  • Explosionen
  • Freisetzung von Gefahrenstoffen
  • Ausfall von Produktionsmaschinen

Terrorismus und kriminelle Handlungen, z.B.:

  • Cyberangriffe
  • Erpressung
  • Sabotage
  • Geiselnahme
  • Beschuss

Externe Krisen, z.B.:

  • Ausfall wichtiger Zulieferer
  • Schwankungen an den Finanzmärkten
  • Beeinträchtigung der Verkehrsinfrastruktur
  • Terroranschläge

 

2. Frage: Welche internen und externen Kräfte muss ich zuerst alarmieren?

Interne Kräfte, z.B.:

  • Werkfeuerwehr
  • Werkschutz
  • Geschäftsführung
  • Krisenstab
  • Betriebsärzte
  • Rechtsabteilung
  • Facility Management

Externe Kräfte, z.B.:

  • Polizei
  • Feuerwehr
  • Immissionsschutz-, Wasser-, Abfallbehörde

 

3. Frage: Was ist der jeweils geeignete Weg für die Kritis Alarmierung abhängig von Einsatzkraft, Datum und Tageszeit?

Alarmierungsweg

  • SMS
  • Anruf
  • Mail
  • Telefonkonferenz
  • Pagermitteilung
  • Alarmfax

 

4. Frage: Welche Risikofaktoren können im Notfall eine erfolgreiche Alarmierung gefährden?

Risiken bei der Alarmierung, z.B.:

  • Sind Ihre Alarmierungswege von der lokalen Infrastruktur abhängig?
  • Gibt es eine nonstop Besetzung Ihrer Zentralen zur Entgegennahme?
  • Haben Sie  die entsprechenden Mitarbeiter für eine effektive Alarmierung ausreichend geschult?
  • Sind Ihre Alarmierungswege resistent gegenüber kriminellen Eingriffen und menschlichem Versagen?
  • Wird durch die Alarmierung möglicherweise zusätzliches Personal gebunden?
  • Dauert eine Alarmierung möglicherweise zu lange?
  • Sind Ihre automatisierten Melder im Alarmierungskonzept integriert?

 

Im Grunde genommen können Sie die obigen Fragen als Checkliste verstehen, um zu überprüfen, wie viele Faktoren Sie im Not- und Krisenfall berücksichtigen müssen.

Wie gut ist Ihr Alarmmanagement und wie gut sind Sie aktuell auf Not- und Krisenfälle vorbereitet?

Mit einem intelligenten Alarmserver wie z.B. GroupAlarm® können Sie Teilnehmer wesentlich schneller zeitgleich benachrichtigen und dadurch sehr viel Zeit sparen. Er übernimmt mehrfache Versuche, Teilnehmer zu erreichen, auch auf unterschiedlichen vorher konfigurierten Nummern oder Alarmmitteln (SMS/Telefon/…). Somit alarmieren und koordinieren Sie Einsatzkräfte und Mitarbeiter nicht nur einfach, sondern auch schnell und zuverlässig.

Folgerichtig vermindern Sie einerseits den Sach- und Imageschaden Ihres Unternehmens. Außerdem schützen Sie im Ernstfall Menschenleben. Darüber hinaus fördern Sie damit auch eine erfolgreiche Kritis Alarmierung in Ihrem Unternehmen.

 

Weitere Infos zu GroupAlarm® im Bereich Kritis